Exklusives Fotowochenende Osttirol

Osttirol ist mit seiner herrlichen und vielseitigen Landschaft ein sehr beliebtes Ziel für Fotografen. Großartige Gipfelpanoramen, Wasser in allen Erscheinungsformen, Kulturlandschaften mit Almen und eine vielfältige Flora und Fauna werden Dich begeistern. 

Wir bewegen uns an einem der schönsten Plätze Österreichs mit atemberaubendem Fotomotiven.  Die meisten Ziele sind gut mit dem Auto zu erreichen und anschließend erfolgen nur kurze Wanderungen.

Wir wohnen im Defereggental und starten von dort aus verschiedene Fotoausflüge u.a. zum Stallersattel, der Jagdhausalm, in das Gschlößtal und nach Kals am Großglockner. Neben Wasserfällen, Hochalmen und den markanten Steinhäusern (genannt „Klein Tibet“ der Alpen) werden wir auch den Großvenediger und den Großglockner (im Morgen- und Abendlicht) fotografieren.  Wir unternehmen leichte Wanderungen bis max 4 Stunden Gehzeit bei geringem Höhenunterschied (max. 260 Hm). Wir wandern sehr langsam um genügend Zeit zum Fotografieren und dem Genießen der großartigen Landschaft mit seiner atemberaubenden Flora und Fauna zu haben. 

Da wir auch in Südtirol unterwegs sind bitte Reisepass mitnehmen!

Tag 1, Mittwoch 02.09.

Nach der Anreise um 14 Uhr und einem kurzen Kennenlernen werden wir unsere Zimmer beziehen und nach der Vorstellung des geplanten Programms machen wir eine kurze Wanderung ins Gschlößtal. Das wildromantische Gschlößtal gilt als der schönste Talabschluss der Ostalpen. Von hier aus eröffnet sich ein Blick über die imposante Gletscherwelt rund um den Großvenediger. Dieser mächtige Eisberg wacht über dieses wildromantische Tal im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Gigantische Kräfte der Gletscher formten einst diese Landschaft und in den Hohen Tauern sind sie immer noch am Werk. Hier können wir mit der Kamera die beeindruckende Welt des Gletschervorfeldes und seiner Pioniervegetation entdecken. Die unberührte und uralte Naturlandschaft ist Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Salzbodensee, das Auge Gottes, ein beliebtes Fotomotiv und das Schlatenkees (der größte Gletscher im Tiroler Teil der Venedigergruppe) sind nur einige Highlights. Mit etwas Glück kann man einen Bartgeier in den Lüften erblicken und zusehen, wie er seine Kreise zieht. Die Wanderung ins Innergschlöß ist leicht und bietet eine überraschende Vielzahl an reizvollen Fotomotiven aus der Natur- und Kulturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern.

Übernachtung im Berghaus Außergschlöß auf 1700m. (Wir werden mit dem Wandertaxi von Materieer Tauernhaus zum Berghaus Außergschlöß fahren) Hier gibt es nur 4 Doppelzimmer. Einzelbelegung ist aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl auf dieser Hütte NICHT möglich. Ein Einzelteilnehmer kann sich jedoch mit dem Trainer ein Doppelzimmer teilen. Es gibt als Alternative, wenn nur ein Einzelzimmer in Frage kommen sollte, nur die Möglichkeit diese Nacht außerhalb in einem anderen Hotel zu verbringen.

Tag 2, Donnerstag 03.09.

In der Früh besteht die Möglichkeit den Sonnenaufgang mit Blick auf den Großvenediger zu genießen und das besondere Licht dieses Momentes auch für immer mit der Kamera festzuhalten. Am Vormittag übersiedeln wir für den Rest des Wochenendes nach St. Jakob im Defereggental und dann folgt ein Ausflug ins Ködnitztal, wo wir abends das Alpenglühen am Großglockner fotografieren können, denn hier ist er zum Greifen nah. Aus einem sagenhaften Meer von hohen Gipfeln ragt er mit seinen 3.798 m der höchste Berg Österreichs in den Himmel. Die Hohen Tauern werden ja das Dach Österreichs genannt. Über die Kalser Glockner Straße fahren wir zum Lucknerhaus, das auf über 1900 Meter liegt. Von hier aus unternehmen wir eine sehr leichte ca. 2 h Wanderung entlang des geomorphologischen Lehrpfades. Diese Wanderung ist sehr leicht und der Höhenunterschied ist sehr gering. Durch die unterschiedliche Struktur der Gesteine haben sich hier ganz verschiedene Landschaftsformen herausbilden können. Wir sehen sehr viele Zirben, Almhütten, eine kleine Bergkirche und viele seltene Blumen. Vielleicht gelingt es uns Steinböcke, Murmeltiere oder sogar einen Steinadler zu entdecken. Der Großglockner ist unser ständiger Begleiter, der die Umgebung dominiert. Wir werden diese überwältigende Landschaft und ihre Bewohner und Pflanzen mit der Kamera einfangen. 

Tag 3, Freitag 04.09.

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg zur Jagdhausalm, einem der Höhepunkte des Fotowochenendes.  Wir fahren über die Mautstraße auf die Oberhausalm um von dort unsere Wanderung zu starten.

Die Jagdhausalm liegt eingebettet in eine malerische Naturkulisse auf 2.009 m Seehöhe am hinteren Ende des Defereggentals. Sie besteht aus 17 Steinhäusern, sowie der Maria-Hilf-Kapelle und zählt zu den ältesten Almen Österreichs. Schon 1212 haben hier nachweislich 6 Almhütten existiert, die in der Volkssprache "Schwaighöfe" genannt wurden. Da die Siedlung oberhalb der Waldgrenze liegt und deshalb kaum Bauholz verfügbar war, sind die Häuser fast gänzlich aus lokal vorkommenden Steinen errichtet worden. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden hoch über der Waldgrenze weite Almlandschaften, beweidet von Nutztieren und gepflegt von fleißigen Bauernhänden. Auf 2.000 m Seehöhe gelegen und eingebettet zwischen Felsen und Grasmatten, werden sie oft als „Klein Tibet“ der Alpen bezeichnet. Noch vor wenigen Jahrzehnten haben hier die Senner ein archaisches Leben geführt.

Hier sind die Motive so vielfältig wie die Landschaft abwechslungsreich ist. Sollte jemand nicht so gut zu Fuß sein, gibt es auf der Oberhausalm selbst auch eine Fülle an Fotomotiven.

 

 Gehzeit ca. 4 h, Länge 6,40 km, 260 HM

Tag 4, Samstag 05.09.

Nach dem Frühstück machen wir bis ca 09:00 Uhr einen Abstecher zur Holzer Mühle.  Der Wasserfall Maria Hilf und die Wassermühle bieten die Möglichkeit für Langzeitbelichtungen (milchiges Wasser).

Anschließend gibt es die Möglichkeit gemeinsam Bilder anzuschauen und zu besprechen.

Um ca 15 Uhr starten wir einen Ausflug zum Ober- und Antholzersee.

Der Obersee ist ein Gebirgssee auf 2016 m, gelegen am Ende des Defereggentals am Staller Sattel in Osttirol. Er ist etwa 600 m lang, an der breitesten Stelle 200 m breit und 27 m tief. Am Nordufer reicht ein Zirbenwald bis ans Ufer. In der Nähe des Seeausflusses grenzen Niedermoore bis an das Ufer. Auf diesen meist schwammigen Böden bilden eigentümliche Vegetationen charakteristische Biotope. Ein Paradies für Makroaufnahmen.

 

Der kristallklare Antholzersee liegt idyllisch am Fuße der über 3.000 m hohen Gletscherriesen. Seit dem Jahr 2003 ist der der See mit einem Lehrpfad – 1 h Rundweg -erschlossen. Am Südufer werden wir über Gesteine wie Tonalit – Quarzdiorit, Pegmatitgneis oder Amphibolit aufgeklärt, dann führt ein Steg über ein Moorgebiet und am Ostufer warten Informationen zu den uns umgebenden Gipfeln und Schluchten (z.B. die Ohrenklamm Schlucht). Auch hier wird uns die Landschaft zu immer neuen Fotos aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln verführen.

Tag 5, Sonntag 06.09.

Vor dem Frühstück genießen wir noch den Sonnenaufgang in St. Jakob und verfolgen das Erwachen des Tages und das Licht, wie es die Berggipfel langsam erleuchtet und in außergewöhnliche Farben taucht. Eine letzte Möglichkeit dieses Juwel der Natur in Form von Bildern mit nach Hause zu nehmen.

Nach dem gemütlichen Frühstück findet eine gemeinsame Schlussrunde statt bevor wir leider schon wieder die Heimreise antreten müssen.

Mitzubringen:

  • Wanderschuhe
  • Eventuell Wanderstöcke
  • Entsprechende Bekleidung
  • Mütze, Handschuhe
  • Trinkflasche
  • Stirn‐ oder Taschenlampe
  • Fotoausrüstung 
  • Stabiles Stativ
  • ·Speichermedien, Ladestation/Akkus
  • · Kamera

Objektive: Weitwinkel, mittlere Telebrennweiten, Pol und Verlaufsfilter.

Wenn vorhanden Laptop mit Adobe Lightroom, Photoshop oder anderes Bildbearbeitungsprogramm.

Lernziel

Dieser Kurs ist für Einsteiger, sowie fortgeschrittene Fotografen gleichermaßen geeignet. Grundlegende Kenntnisse wie Verschlusszeit, Blende und Kamerabedienung sollten vorhanden sein. Wir fotografieren gemeinsam ein Portfolio und suchen dann die 6 besten Bilder des Fotowochenendes aus, 3 davon werden in A3 in Fineart Qualität ausgedruckt.

Die Schulung des Blickes, Bildkomposition und Perspektive sind wichtige Aspekte.

Dieser Outdoor-Workshop punktet mit Landschaftsfotografie-Schwerpunkt und den besuchten Schauplätzen.

Besondere Hinweise zum Reiseablauf:

Es werden keine alpinen Bergtouren, jedoch längere Wanderungen bei mäßiger Steigung unternommen. Dazu wird eine mäßige Grundkondition vorausgesetzt! Dabei steht jedoch nicht das Wandern im Mittelpunkt, sondern die Motivsuche. Ohne Hast werden wir Felsformationen, Wasser und die Bergvegetation fotografieren.  Es besteht die Möglichkeit unterwegs einzukehren und sich zu stärken. 

Die Hotelreservierung erfolgt durch die Wiener Fotoschule.

Mitzubringen

 

  • Wanderschuhe
  • Entsprechende Bekleidung
  • Mütze, Handschuhe
  • Trinkflasche
  • Stirn‐ oder Taschenlampe
  • Kamera, Akkus, 
  • Speichermedien, Ladestation/Akkus
  • Blitzgerät
  • Stabiles Stativ
  • Objektive (wenn vorhanden)
  • Vollformat: 16–35 mm, 24–105 mm, 100 mm und 70‐200 mm, gerne auch längere Brennweiten, Makro-Objektiv
  • APSC: 10 – 18 mm, 18 – 135 mm und 70 – 200
  • Festbrennweiten von Weitwinkel bis Tele
  • Neutraldichte, Pol und Verlaufsfilter, wenn vorhanden

Laptop mit Adobe Lightroom, Photoshop oder anderes Bildbearbeitungsprogramm (wenn vorhanden) für die Bildbesprechung. Je nach Zeit und Wetter  werden wir zwischendurch Bildbesprechungen machen.

Dieser Kurs ist für Einsteiger, sowie fortgeschrittene Fotografen gleichermaßen geeignet. Grundlegende Kenntnisse wie Verschlusszeit, Blende und Kamerabedienung werden vorausgesetzt.

Es wird eine mäßige Grundkondition vorausgesetzt wir machen leichte Wanderungen mit max. 1.5 Stunden Gehzeit, mäßige Steigungen. Es besteht die Möglichkeit unterwegs einzukehren und sich zu stärken. Nachdem die Tage sehr lang sind werden wir eine längere Mittagspause im Gasthof machen

Trainer

Karl Füsselberger 

Termin(e)

Uhrzeit

Teilnehmer

Mi, 02.09.2020 - So, 06.09.2020 in Defereggental
12:30-13:00
max. 6 Teilnehmer

595.00

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