Exklusives Fotowochenende Osttirol

Osttirol ist mit seiner herrlichen und vielseitigen Landschaft ein sehr beliebtes Ziel für FotografInnen. Großartige Gipfelpanoramen, Wasser in allen Erscheinungsformen, Kulturlandschaften mit Almen und eine vielfältige Flora und Fauna werden Dich begeistern. 

Wir bewegen uns an einen der schönsten Plätze Österreichs mit atemberaubenden Fotomotiven. Die meisten Ziele sind gut mit dem Auto zu erreichen, anschließend erfolgen nur kurze Wanderungen.

Wir wohnen in St. Jakob im Defereggental und starten von dort aus verschiedene Fotoausflüge, u.a. zum Stallersattel, zur Jagdhausalm, in das Gschlößtal und nach Kals am Großglockner. Neben Wasserfällen, Hochalmen und den markanten Steinhäusern der Jagdhausalm (genannt „Klein Tibet“ der Alpen) werden wir auch den Großvenediger und den Großglockner) fotografieren. Wir unternehmen leichte Wanderungen bei geringem Höhenunterschied. Dabei wandern wir sehr langsam, um genügend Zeit zum Fotografieren und dem Genießen der großartigen Natur mit ihrer atemberaubenden Flora und Fauna zu haben.

Im Juli erwartet uns außerdem eine besonders beeindruckende Landschaft. Es ist die Zeit der roten Berge – der Almrausch blüht in seiner vollen Pracht. Dieses einzigartige Naturschauspiel wird uns auf all unseren Stationen als Fotomotiv begleiten.

Da wir auch vielleicht in Südtirol unterwegs sind, bitte Reisepass mitnehmen!

 

Ablauf

  • Tag 1: Mittwoch, 07.07. - Anreise bis 15 Uhr

Abends fahren wir gemeinsam auf den Gebirgspass Staller Sattel, von wo aus wir einen wunderbaren Ausblick über die Riesenferner-Ahrn Gebirgsgruppe genießen werden. Beim Obersee bieten sich tolle Möglichkeiten für Sonnenuntergangsbilder. Außerdem ist der Staller Sattel eine tolle Location für Sternefotografie.

  • Tag 2: Donnerstag, 08.07. - Gschlößltal

Mit dem Panoramazug fahren wir vom Matreier Tauernhaus zum Berggasthof Innerglschöss (Venedigerhaus).

Das wildromantische Gschlößtal gilt als der schönste Talabschluss der Ostalpen. Von hier aus eröffnet sich ein Blick über die imposante Gletscherwelt rund um den Großvenediger. Dieser mächtige Eisberg wacht über dieses wildromantische Tal im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Gigantische Kräfte der Gletscher formten einst diese Landschaft und in den Hohen Tauern sind sie immer noch am Werk. Hier können wir mit der Kamera die beeindruckende Welt des Gletschervorfeldes und seiner Pioniervegetation entdecken. Die unberührte und uralte Naturlandschaft ist Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Hier gibt es auch unzähligen Möglichkeiten, fließendes Wasser zu fotografieren.

Einen weiteren Fotopunkt bietet die Felsenkapelle in Matrei in Osttirol. Dieser Sakralbau wurde unter einem Felsblock errichtet. Die äußere Giebelwand mit den Spitzbogen und Rundfenstern sowie einem steinernen Turm, als auch das Natursteingewölbe und der Holzaltar mit seinen Marmorierungen und Vergoldungen im Inneren der Kapelle dienen wunderbar als Fotomotive.

Leichte Wanderung, Gehzeit ca. 2 h, ebenes Gelände

  • Tag 3: Freitag, 09.07. - Jagdhausalm 

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Jagdhausalm, einem der Höhepunkte des Fotowochenendes Wir fahren über die Mautstraße auf die Oberhausalm, um von dort unsere Wanderung zu starten.

Die Jagdhausalm liegt eingebettet in eine malerische Naturkulisse auf 2.009 m Seehöhe, am hinteren Ende des Defereggentals. Sie besteht aus 17 Steinhäusern, sowie der Maria-Hilf-Kapelle und zählt zu den ältesten Almen Österreichs. Schon 1212 haben hier nachweislich 6 Almhütten existiert, die in der Volkssprache "Schwaighöfe" genannt wurden. Da die Siedlung oberhalb der Waldgrenze liegt und deshalb kaum Bauholz verfügbar war, sind die Häuser fast gänzlich aus lokal vorkommenden Steinen errichtet worden. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden hoch über der Waldgrenze weite Almlandschaften, beweidet von Nutztieren und gepflegt von fleißigen Bauernhänden. Auf 2.000 m Seehöhe gelegen und umhüllt von Felsen und Grasmatten, werden sie oft als „Klein Tibet“ der Alpen bezeichnet. Noch vor wenigen Jahrzehnten haben hier die Senner ein archaisches Leben geführt.

Hier sind die Motive so vielfältig wie die Landschaft abwechslungsreich ist. Sollte jemand nicht so gut zu Fuß sein, gibt es auf der Oberhausalm selbst auch eine Fülle an Fotomotiven.

Gehzeit ca. 4 h, Länge 13 km, 260 hm
 

  • Tag 4, Samstag, 10.07. - Lucknerhaus

Nach dem Frühstück machen wir bis ca. 9 Uhr einen Abstecher zur Holzer Mühle. Der Wasserfall Maria Hilf und die Wassermühle bieten die Möglichkeit für Langzeitbelichtungen (milchiges Wasser).

Die Hohen Tauern werden ja das Dach Österreichs genannt. Über die Kalser Glockner Straße fahren wir zum Lucknerhaus, das auf über 1900 Meter liegt. Von hier aus unternehmen wir eine sehr leichte Wanderung (ca. 2 Stunden) entlang des geomorphologischen Lehrpfades. Diese Wanderung ist sehr leicht und der Höhenunterschied sehr gering. Durch die unterschiedliche Struktur der Gesteine haben sich hier ganz verschiedene Landschaftsformen herausbilden können. Wir sehen sehr viele Zirben, Almhütten, eine kleine Bergkirche und viele seltene Blumen. Vielleicht gelingt es uns, Steinböcke, Murmeltiere oder sogar einen Steinadler zu entdecken. Der Großglockner ist unser ständiger Begleiter, der die Umgebung dominiert. Wir werden diese überwältigende Landschaft und ihre BewohnerInnen und Pflanzen mit der Kamera einfangen.

Es besteht eventuell noch die Möglichkeit zu einem Abstecher zum Halslacher Schleierwasserfall.

Leichte Wanderung (Rundweg), Gehzeit ca. 2 h, ca. 150 hm

  • Tag 5: Sonntag, 11.07. - Tag der Abreise

Unseren letzten Tag lassen wir noch gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück und einer anschließenden Bildbesprechung ausklingen, bevor wir uns auf die Heimreise machen.

 

Mitzubringen:

  • Reisepass (für Ausflug nach Südtirol)
  • Wanderschuhe
  • Eventuell Wanderstöcke
  • Entsprechende Bekleidung
  • Mütze, Handschuhe
  • Trinkflasche
  • Stirn‐ oder Taschenlampe

Fotoausrüstung 

  • Blitzgerät
  • Stabiles Stativ
  • Speichermedien, Ladestation/Akkus
  • Kamera
  • Objektive
    • Vollformat: 16–35 mm, 24–105 mm, 100 mm und 70‐200 mm, gerne auch  längere Brennweiten, Makro-Objektiv
    • APSC: 10 – 18 mm, 18 – 135 mm und 70 – 200
    • Festbrennweiten von Weitwinkel bis Tele
  • Neutraldichte, Pol und Verlaufsfilter (wenn vorhanden)

Wenn vorhanden, Laptop mit Adobe Lightroom, Photoshop oder anderes Bildbearbeitungsprogramm.


Lernziel:

Dieser Kurs ist für EinsteigerInnen, sowie fortgeschrittene FotografInnen gleichermaßen geeignet. Grundlegende Kenntnisse wie Verschlusszeit, Blende und Kamerabedienung sollten vorhanden sein Wir erstellen gemeinsam ein Fotobuch. 

Dieser Outdoor-Workshop punktet mit dem Schwerpunkt Landschaftsfotografie und den besuchten Schauplätzen.

 

Besondere Hinweise zum Reiseablauf

Es werden keine alpinen Bergtouren, jedoch längere Wanderungen (max. 4 Stunden, 260 Höhenmeter) bei leichter Steigung unternommen. Dazu wird eine mäßige Grundkondition vorausgesetzt! Es steht jedoch nicht das Wandern im Mittelpunkt, sondern die Motivsuche. Ohne Hast werden wir Felsformationen, Wasser und die Bergvegetation fotografieren. Es besteht die Möglichkeit, unterwegs einzukehren und sich zu stärken

Die Hotelreservierung erfolgt durch die Wiener Fotoschule. Die Übernachtung ist im Seminarbeitrag nicht enthalten.

Unsere Unterkunft

Gasthof Edelweiß
9963 St. Jakob/Defr.
Österreich
Tel. 0043(0)4873/5232
www.hotel-stjakob.at

Preis für EZ: ca. € 60,-

Trainer

Karl Füsselberger 

Termin(e)

Uhrzeit

Teilnehmer

Mi, 07.07.2021 - So, 11.07.2021 in 9963 St.Jakob im Defreggental
15:00-12:00
max. 8 Teilnehmer

595.00

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