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Marokko - Foto-Wanderreise Safranblüte

Fotoreise

Marokko - Foto-Wanderreise Safranblüte

Rund um den erloschenen Vulkan Siroua blüht Anfang November der Safran. Die Wander-Fotoreise führt zu den leuchtenden Feldern hoch über den Berberdörfern. Wir erleben die Erntezeit dieses ganz besonderen Gewürzes. Gemeinsam mit den Bauern können wir die Safranfäden aus den Blüten lösen und verstehen, was dieses Gewürz so besonders und teuer macht. Die spezielle Tour, abseits der Touristenmassen, lässt uns in die Kultur der Berber eintauchen und das Alltagsleben in den Berberdörfern erleben. Genießen Sie dabei die Schönheiten der Gebirgslandschaften des Atlas und lernen Sie Marokko richtig kennen.

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31.10.

Heute fliegen wir nach Marrakesh und erreichen die Stadt am frühen Nachmittag. Wir werden den Heller Garten Anima besuchen. Dieses Gartenparadies lädt ein zum Träumen und Genießen. Der richtige Start für unsere Marokko Tour.

1.11.(F/A)

Am Morgen besuchen wir einen großen Berbermarkt am Weg. Hier wird Gemüse, Obst und alles für den Alltag angeboten. Diese Märkte finden an bestimmten Wochentagen statt und es ist nicht immer einfach zur richtigen Zeit vor Ort zu sein. Für uns passt Dienstag aber perfekt um in das rege Treiben einzutauchen und einen traditionellen Berbermarkt kennenzulernen.

Die Fahrt ins Wandergebiet geht über den Tizi-n-Test, eine landschaftlich wunderbare Strecke. Die Moschee Tin Mal in einem Hochtal ist nur eine von zwei Moscheen in Marokko, die Nicht-Moslems besuchen dürfen. Mit deutscher Unterstützung wurde diese Jahrhunderte alte Moschee restauriert. Nach dem Pass, wieder unten im Tal, sind häufig Schaf- und Ziegenhirten bei den Arganbäumen anzutreffen. In Taliouine treffen wir Nourdine, unseren Wanderguide. Nach einer Jause geht es hoch in die Berge. Wir werden noch ca. ein Stunde, zum Beine vertreten, zu unserem Ziel Akfamane wandern.

2.-4.11. (F/M/A)

Die nächsten vier Tage wandern wir durch wunderbare Berglandschaften im Siroua-Gebiet. Der Siroua ist ein erloschener Vulkan zwischen Atlas und Anti-Atlas. Hier liegen vielen kleine Berberdörfer an den fruchtbaren Flussläufen. Auf den einsamen Bergpfaden begegnen wir den Hirten. Oben in den Bergen liegen auch die Safranfelder. Zeitig am Morgen sind die PflückerInnen unterwegs, die die wertvolle Fracht säckeweise in die Dörfer tragen. Am Abend versammeln sich alle um die Tische, um die wertvollen Safranfäden aus den Blüten zu ziehen. Wer will kann mithelfen und das Safranernten selbst ausprobieren. Zu Mittag werden wir längere Pausen einlegen und picknicken. Nächtigen werden wir in den Dörfern in einfachen Unterkünften bei den Familien.

Am letzten Tag wandern wir durch das fruchtbare Tislit-Tal. Bei Tizgui entdecken wir eine spektakuläre Speicherburg, die an einer steilen Felswand klebt. Ein Wasserfall ist in dieser Wüstenlandschaft ein echtes Highlight.

Im Abendlicht erreichen wir die bizarren Felsformationen vor dem Dorf Tislit. Hier nächtigen wir bei Ahmed und Kadisha, die uns mit dem besten Cous Cous der Region und frisch gebackenen Fladenbrot aus dem Lehmofen verwöhnt.

5.11. (F/A)

Nach dem Frühstück besuchen wir die wenig besuchte, aber spektakuläre Speicherburg Ifri.  Gegen Mittag erreichen wir ein echtes Highlight, den Kzar Tamnougalt. Wir nächtigen direkt in der Lehmstadt bei einer Familie. Tamnougalt ist die wahrscheinlich größte und spektakulärste Lehmburg in Marokko. Interessanterweise verirren sich nicht so viele Besucher hierher. Gemeinsam mit unserem Gastgeber erkunden wir die Stadt und den Oasengarten.

6.11. (F/M/A)

Wer möchte kann zum Sonnenaufgang noch einmal durch den Oasengarten wandern und die Lichtstimmungen genießen, wenn die Dörfer in orangefarbenes Licht getaucht werden.

Wir werden nach dem Frühstück nach Taznahkt fahren und Sidi Mohammed und sein Projekt besuchen. Hier werden Kelims gewebt. Sidi Mohammed zeigt uns die Herstellung der Pflanzenfarben. Mittagessen gibt es bei Sidi Mohammed und seiner Familie.

An der NO-Seite des Vulkans Siroua liegt das Teppichdorf Amassine. Hier hat der Österreicher Wilfried Stanzer ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen. Traditionelle Handwerkskunst hat den Menschen ein Bleiben in ihrer kargen Heimat ermöglicht. Die Wiederentdeckung alter Werte und die Verwendung von Naturfarben, ein chemiefreies Verarbeiten, rein händische Wollaufbereitung und lebendige Musterführung haben den Teppichen die inneren Werte wiedergegeben. Wir erleben das Färben der Wolle und besuchen die Teppichknüpferinnen in ihren Häusern.

Über dem Dorf ragt die alte Speicherburg mit ihren vielen dunklen Gängen und kleinen Speicherkammern. Der Wächter wird die Burg für uns aufsperren und uns durch den Agadir führen.

Übernachtung im Projekthaus und Teppichlager von Ait Khozema.

7.11. (F/M/A)

Wenn das Wetter passt, erleben wir einen spektakulären Ausblick über das Dorf, mit den weißen Atlasgipfeln im Hintergrund.

Nach dem Mittagessen fahren wir nach Ait Benhaddou in die Kasbah Elouze.

Ait Benhaddou ist die bekannteste Kasbah Marokkos. Immer wieder diente sie als Filmkulisse.

8.11.(F)

Zum Sonnenaufgang werden wir noch einmal nach Ait Benhaddou fahren. Die Fahrt dauert keine zehn Minuten. hier sein und die Stadt erkunden. Das warme Morgenlicht taucht die ganze Stadt in rote Farben, ein besonders schönes Erlebnis.

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Marrakesh. Über die Berge fahren wir nach Telouet. Wir erkunden die alte beeindruckende Palastanlage auf der alten Karawanenroute. Auch unterwegs gibt es viele Fotospots.

Am Nachmittag erkunden wir den Bazar von Marrakesh und erleben die Abendstimmung am Djemaa el Fna.

9. 11. (F)

Es bleibt noch Zeit den Jardin Majorelle zu besuchen. Das Garten Kleinod wurde 1980 Yves Saint Laurent gekauft und ist heute ein echter Touristen-Magnet.

Heimflug nach Österreich

 

Inkludierte Leistungen:

  • Flug ab/bis Wien
  • 9x Nächtigung in teils guten Mittelklassehotels auf Basis Doppelzimmer, teils einfachen, aber sauberen Unterkünften auf Basis Doppelzimmer bzw. Mehrbettzimmer,
  • Verpflegung wie tageweise angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Alle Fahrten und Ausflüge mit Toyota Geländeautos. vom 1. – 10. Tag
  • Eintritte: Anima Garten, Jardin Majorelle, Kzar Tamnougalt, Ait Benhaddou, Agadir in Amassine, Tin Maln, Telouet und Agadir Ifri
  • Lokale Guides
  • Träger in Marrakesch
  • ARR-Reiseleitung und Fotografische Betreuung durch Bernhard Brenner

Nicht inkludierte Leistungen:

  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Versicherung
  • Getränke
  • Nicht angeführte Eintritte

ARR-Reiseleitung: Bernhard Brenner

Teilnehmer: 6 – 10 Personen

 

Besondere Hinweise

Nächtigungen:
Bei der Wanderung und in Amassine benötigen wir einen Schlafsack. Es muss kein Expeditionsschlafsack sein, da es genug Decken gibt. Aber ein richtiger Schlafsack ist besser als ein Hüttenschlafsack. Die Unterkünfte bei der Wanderung sind einfach, aber sauber. Es gibt 2-3 Gemeinschaftszimmer. Dafür sind wir direkt in den Dörfern, abseits des Massentourismus.
Die Nächte im November können sehr kühl sein!
In Tamnougalt sind wir bei einer Familie in der Lehmburg zu Gast. Hier gibt es ausreichend Zimmer. Die Zimmer sind sauber und schön. Es gibt aber zwei Gemeinschaftsduschen und Toiletten, ebenfalls sehr gepflegt und sauber.
In Ourika, Ait Benhaddou und Marrakesh haben wir sehr schöne Unterkünfte. In Marrakesch wohnen wir in einem alten Riad und in Ait Benhaddou in einer renovierten Kasbah des französischen Paars Colette und Michel.

Fahrzeuge
Je nach TeilnehmerInnenzahl sind wir mein ein oder zwei Geländewagen unterwegs, max. vier Personen und der Fahrer. Ich sitze auf dem Notsitz in der 3. Reihe. Das Gepäck wird auf dem Dach verstaut (Staub- und Wassergeschützt!). Die Tour ist so geplant, dass sich die Fahrzeiten in Grenzen halten und wir keine reinen Fahrtage haben.

 Termine

Mo, 31.10.2022 - Mi, 09.11.2022

09:00-17:00 Uhr
in 40000 Marrakesh

max. 8 Teilnehmer

€ 2.740,00

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 Veranstalter

ARR Reisen | Natur.Kultur.Foto
Kainzstraße 12/2
3512 Mautern
+43-(0)2732-22312

info[at]arr.at

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 Kooperationspartner

Wiener Fotoschule
Reithofferplatz 16/1
1150 Wien
+43 1 924 75 98
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 Trainer

Bernhard Brenner