Fotoreise Costa Rica Exclusiv– Pura Vida und Natur Pur

Tropische Regenwälder, aktive Vulkane, unberührte Küsten und eine enorme Artenvielfalt - Costa Ricas Naturschätze sind einzigartig und ein wahres Eldorado für Naturfotografen. Gemeinsam mit dem Fotografen Karl Füsselberger  gehen sie auf eine tropische Motivsuche in den Nationalparks zwischen Karibik und Pazifik. Faultiere, Tukane, Rotaugenfrösche, Orchideen und Urwaldriesen gehören dabei ebenso zum Fotoalltag wie Mangroven, Nebelwälder und Wasserfälle. An spannenden Motiven mangelt es in Costa Rica in keinem Fall. Diese Rundreise ist als Fotoreise mit einem Naturfoto-Schwerpunkt konzipiert. Es werden ausgesuchte Schutzgebiete angesteuert in denen ausreichend Zeit zum Fotografieren der dort typischen Tier- und Pflanzenwelt zur Verfügung steht. Fotoklasse statt Masse lautet hierbei das Motto. Geführt wird die Tour von lokalen Guides und ihrem Fotoreiseleiter. Die meisten Gebiete werden zu Fuß erkundet. Kondition und die Bereitschaft unter tropischen Bedingungen unterwegs zu sein sind dafür unerlässlich.

Programm

1. Tag: Wien – Madrid – San Jose

Linienflug von Wien über Madrid nach San Jose. Nach der abendlichen Ankunft Transfer ins Hotel. 

2. Tag: San Jose – Sarapiqui Regenwald

Am Morgen Fahrt von San Jose nach Puerto Viejo de Sarapiqui, das in einer eher feuchten Klimazone liegt. Die Region beeindruckt mit ihrer üppigen Vegetation. Auf dem Weg nach Puerto Viejo befinden sich vorwiegend Ananasplantagen sowie grüne Weideflächen und Regenwälder. Unterwegs bietet sich ein Stopp beim Vulkan Poas an. Dieser Vulkan, mit einer Höhe von 2.700 Meter, hat den Ruf den weltweit größten Krater aufzuweisen - mit 1,5 Kilometer Durchmesser und 300 Metern Tiefe. Die Freisetzung von Fumarolen (Wasserdampf und Gasen) und aktiven Ausbrüchen des Typs „Geysir“ sind überaus beeindruckend. Der Strahl des Schlammwassers kann bis zu 100 Meter Höhe erreichen. (F)

3. – 4. Tag: Sarapiqui Regenwald

Der Sarapiqui Regenwald eignet sich herrlich für Wanderungen sowie für Bootstouren auf dem Rio Sarapiqui, der in der Cordillera Central entspringt und im Norden Costa Ricas in den Rio San Juan, den Grenzfluss zu Nicaragua, mündet. Die nächsten drei Tage stehen für ausgedehnte Fotopirschen im Sarapiqui Regenwald zur Verfügung. Unsere Exkursionen werden von privaten Guides begleitet, die uns die reiche Flora dieser tropisch feuchten Region näher bringen und mit uns den Spuren der dort heimischen Tiere folgen werden. (2x F)

5.Tag: Sarapiqui Regenwald – Sta. Helena/Monteverde

Am frühen Vormittag verlassen wir den Sarapiqui Regenwald und überqueren die zentralen Kordilleren auf unserer Fahrt nach Santa Helena am Rande des Nebelwaldreservats Monteverde.  Dieses befindet sich auf einer Höhe zwischen 1.330m und etwa 1.550m und es herrschen hier ganzjährig Temperaturen zwischen 13 und 24 Grad Celsius vor, verglichen mit dem überwiegenden Rest des Landes ziemliche „frische“  Temperaturen. Monteverde heißt "grüner Berg" und diesem Namen macht das private 100 km² große Nebelwaldreservat alle Ehre. (F)

6. – 7. Tag: Monteverde

Der Nebelwald von Monteverde zählt zu den ursprünglichsten des Landes auf weist aufgrund seiner hohen jährlichen Niederschlagsmenge und der hohen Luftfeuchtigkeit eine faszinierende und dichte tropische Flora und Fauna auf. Die bemoosten Bäume, Lianen und das dichte, üppige Grün sind einzigartig und versetzen jeden Besucher in die Urzeit zurück. Es kommen hier mehr als 2.500 verschiedene Pflanzen (z.B. Bromelien, Orchideen, Bambus- und Ficusarten) und mehr als 100 seltene Säugetierarten (z.B. Affen, Opossum, Ozelot, Tapir und Jaguar) vor. Monteverde ist auch für seine Vielzahl an Vögeln bekannt. Auf  Wanderungen durch das Reservat lassen sich viele der 400 Vogelarten (z.B. Tukane, Kolibris, Quetzals und verschiedene Spechtarten) beobachten.  (2x F)

8. Tag: Monteverde – Region Tarcoles 

Wir fahren Richtung Süden via Sardinal zur Panamericana und weiter via Puntarenas/Caldera in die Region Tarcoles. In der Nähe dieser Region befindet sich der Carara Nationalpark, der in einer Übergangszone zwischen dem Südpazifik (feucht) und dem Nordpazifik liegt. Er beherbergt auf seinen ca. 4.700 ha einen dichten Wald mit reicher Fauna: Papageien (darunter prächtige Aras – Lapas Rojas), rosa Reiher, Tukane, Weissgesicht-Kapuzineraffen und Krokodile - inmitten einer abwechslungsreichen Vegetation und riesigen Bäumen. Wir können den Park nach Ankunft in unserem Hotel besuchen (Eintritt 10 USD pro Person) oder die Umgebung des Hotels zu Fuß oder auch mit unserem Fahrzeug in Richtung Meer erkunden. (F)

9. Tag: Region Tarcoles – Santa Maria de Dota/Parque Nacionales Los Quetzales 

Am frühen Morgen können wir eine private Bootstour zu den Krokodilen des Tarcoles-Flusses unternehmen (fakultativ, ca. 40 USD pro Person), die sich auf den Sandbänken in den ersten Sonnenstrahlen aufwärmen. 

Im Anschluss Weiterfahrt über die neue Autostraße bis San José und dann ins westliche Zentraltal nach Cartago, der alten Hauptstadt des Landes mit der barocken Basilika “de Nuestra Señora de los Ángeles”, die der schwarzen Jungfrau gewidmet ist. Der kostbare Innenausbau der Basilika wurde ausschließlich mit Edelhölzern gefertigt. Je nach verfügbarer Zeit können in Ujarras die Ruinen der alten Kirche, die aus dem XVII Jahrhundert datiert, besucht werden. Danach geht es weiter via des kleinen Stausees bei Cachi über den Staudamm (Brücke) und mit Halt im Dorf Orosi, welches im Herzen des gleichnamigen grünen Tales liegt und wo sich die ersten Einwanderer im XVII Jahrhundert, beeindruckt durch die charmante und angenehme Umgebung, niedergelassen haben. Sehenswert sind die koloniale Kirche und das kleine Museum. Weiterfahrt über die schöne und gewundene Bergstrasse mit Alpenlandschaften in Richtung des Cerro de la Muerte bis Kilometer 80 der Panamericana und dann in das Tal des Flusses Savegre nach San Gerardo de Dota. (F)

10 .Tag: Parque Nacionales Los Quetzales

Dieser Nationalpark beheimatet den streng geschützten Quetzal, der ausschließlich in den Nebelwäldern Mittelamerikas lebt. Das immer feuchte Klima ermöglicht die Verrottung abgebrochener, toter Baumstümpfe, so dass der Quetzal seine Bruthöhle in das morsche Holz graben kann. Der Quetzal wurde von den präkolumbischen Kulturen wegen seinen prachtvollen langen Schwanzfedern, die als Kopfschmuck für ihre Priester dienten, gejagt. Von den Tolteken und den  Azteken in Mexiko wurde der Vogel als Gottheit verehrt und daher nicht getötet. Die Vögel wurden gefangen und die langen Oberschwanzdecken ausgerissen. Wer in jener Zeit einen Quetzal tötete, wurde mit dem Tode bestraft. Im Rahmen einer Wanderung versuchen wir einen Quetzal fotografisch festzuhalten.  Wir unternehmen daher auf der Suche nach diesem mythischen Vogel eine Morgenwanderung (ca. 6 Uhr) in Begleitung eines ornithologischen Führers im Primär- und Sekundärwald der Region auf einer durchschnittlichen Höhe von 2200 bis 2400 Meter. Unterwegs entdecken wir auch verschiedene Pflanzenarten und Vögel wie Tukane, Grünspechte oder Trogone. 

Der Nachmittag steht uns für einen Ausflug zur Coopedota zur Verfügung, eine Kooperative von 800 lokalen Kaffeebauern, die für ihren Tarrazu Kaffee bekannt sind. Auf einer geführten Tour (fakultativ, 18 USD pro Person) können wir die Kaffeeplantagen erkunden und die Verarbeitungsprozesse während der Erntezeit kennenlernen. (F)

11. Tag: Santa Maria de Dota – Corcovado Küstenregenwald 

Von den Bergregionen Costa Ricas geht es nun zur Küste hinunter und ein Stück weiter in den Süden des Landes. Am frühen Nachmittag erreichen wir den Corcovado Nationalpark auf der Halbinsel Osa. Dieser steht seit 1975 unter Naturschutz und beherbergt den einzigen ursprünglichen Tiefland-Regenwald des Landes. Dieser artenreichste Nationalpark Costa Ricas mit seinem immergrünen Regenwald, der menschenleere Pazifikküste, den Mangroven und dem Süßwassersumpfgebiet ist ein Juwel für Natur- und Tierliebhaber und wurde einmal von National Geographic als einer der "biologisch intensivsten Orte der Erde" bezeichnet. Der Regenwald dort gilt auch als einer der ursprünglichsten der ganzen Welt. (F)       

12. – 13.Tag: Corcovado Küstenregenwald 

Auf unseren Fotowanderungen auf einem gut ausgebauten Pfadsystem werden wir einer atemberaubenden Vielfalt an Flora und Fauna begegnen. Man findet hier ca. 500 Baumarten (z. B. die bis zu 70m hohen Ceibas), über 360 Vogelarten, darunter die größte Population an roten Aras in Costa Rica, ca. 140 Säugetierarten (z.B. Jaguare, Tapire, Pumas und Ameisenbären), alle in Costa Rica bekannten Affenarten, über 170 Amphibien- und Reptilienarten (darunter Pfeilgiftfrösche), ca. 6000 Insektenarten und dazu noch 40 Süßwasserfischarten. Zudem laden überall einsame Buchten und Wasserfälle zum Baden und Träumen ein. Feste Wanderschuhe (oder Gummistiefel), Regenschutz, ein gutes Fernglas und mückenabweisende Mittel sollten bei einem Besuch im Corcovado Nationalpark immer dabei sein. (2x F)

14. Tag: Corcovado Küstenregenwald – San Jose

Die Fotoreise neigt sich allmählich dem Ende zu. Im Laufe des Vormittags brechen wir zu unserer Rückfahrt nach San Jose auf, das wir am späten Nachmittag erreichen werden. (F)

15. Tag: San Jose – Madrid – Wien

Am Vormittag haben wir noch etwas Zeit, die Hauptstadt Costa Ricas noch ein wenig zu erkunden. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen, Rückgabe des Kleinbusses und Beginn der Heimreise. (F)

16. Tag: Ankunft in Wien